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Vornamen - Namenssuche für den Nachwuchs

Von der kindergarten.info-Redaktion

Werdende Eltern malen sich die Zukunft als Familie aus und empfinden pure Vorfreude. Im Laufe der Schwangerschaft erfahren sie oftmals, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Spätestens zu diesem Zeitpunkt beginnt die Suche nach dem richtigen Vornamen für den Nachwuchs. Mütter und Väter tragen diesbezüglich viel Verantwortung, da sie ihrem Kind den Namen geben, den es sein Leben lang trägt.

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Aktuelle Trends aus dem Bereich der Vornamen sollten zwar nicht ausschlaggebend sein, können aber für Inspiration sorgen. Zugleich sollte man um die Regeln der deutschen Standesämter wissen, damit es bei der Anmeldung des neugeborenen Kindes zu keinen Problemen kommt.

Schwangere Frau hält ihren Bauch

Der Vorname in der deutschen Gesetzgebung

In Deutschland muss man einen Vor- und einen Nachmanen führen. Zugleich hat jeder Mensch ein Recht auf einen Namen. Die Namensgebung nach der Geburt eines Kindes ist folglich auch ein bürokratischer Akt, der beim örtlichen Standesamt vorzunehmen ist. Innerhalb einer Woche muss ein neugeborenes Kind hier angemeldet werden.

Falls zu diesem Zeitpunkt noch kein Vorname feststeht, kann dieser innerhalb eines Monats nachträglich mitgeteilt werden. Werden mehrere Vornamen gewählt, wird der Rufname definiert, unter dem das Kind angesprochen werden soll.

Beliebte Vornamen für Mädchen

Auf der Suche nach dem richtigen Namen für den Nachwuchs haben Eltern einer Tochter die Qual der Wahl. Hier können sie sich unter anderem an den folgenden beliebten Mädchennamen orientieren:

  • Mia
  • Sophia
  • Hannah
  • Emilia
  • Leonie

Beliebte Vornamen für Jungen

(Werdende) Eltern eines Jungen sollten sich ihrer Verantwortung bei der Namenswahl stets bewusst sein.

So sollten sie bedenken, dass ihr Sohn den Namen auch als erwachsener Mann noch tragen wird. Wer Orientierungshilfen braucht, kann sich an der folgenden Liste beliebter Jungennamen orientieren:

  • Noah
  • Ben
  • Paul
  • Leon
  • Jonas

Muss der Vorname geschlechterspezifisch sein?

Die Vorgaben der Standesämter hinsichtlich der Wahl eines Vornamens sahen noch vor einigen Jahren vor, dass Jungennamen eindeutig männlich und Mädchennamen eindeutig weiblich sein mussten.

War dies nicht der Fall, konnte die Namenswahl abgelehnt oder ein geschlechtsspezifischer Zweitname gefordert werden. Mittlerweile ist dem nicht mehr so, denn auch geschlechtsneutrale Vornamen sind heute zulässig.

Ihrem Kind zuliebe sollten Eltern dennoch an einen zum Geschlecht des Kindes passenden Vornamen denken.

Wie kann man seinen Vornamen ändern lassen?

Es kommt hin und wieder vor, dass Erwachsene mit ihrem Vornamen unglücklich sind. Sie verbinden vielleicht Hänseleien damit oder können sich nicht mit dem Namen identifizieren. In solchen Fällen besteht der Wunsch nach einer Namensänderung.

Diese muss allerdings gut begründet sein, denn der Vorname kann nicht nach Belieben geändert werden. Betroffene sollten sich an das zuständige Standesamt wenden und dort ihr Anliegen vorbringen.


Was das Standesamt verlangt

Ein Vorname muss als Vorname erkennbar sein und darf dem Wohl des Kindes nicht schaden. Innerhalb dieser Grenzen ist vieles möglich - abgelehnt werden vor allem Namen, die herabwürdigen oder das Kind der Lächerlichkeit preisgeben.

PunktWie es geregelt ist
Geschlechtsbezug seit Jahren nicht mehr zwingend - geschlechtsneutrale Namen sind zulässig
Zahl der Vornamen mehrere möglich; einer wird als Rufname bestimmt
Nachnamen als Vorname in der Regel nicht, außer der Name ist auch als Vorname gebräuchlich
Fantasienamen möglich, wenn sie als Vorname erkennbar sind
Frist Anmeldung binnen einer Woche, Vorname innerhalb eines Monats nachreichbar

Bei Zweifeln vorher fragen. Das Standesamt gibt zu einem geplanten Namen Auskunft, bevor die Geburt angemeldet wird. Wird er später abgelehnt, entscheidet notfalls das Amtsgericht - das kostet Zeit und Gebühren.

Woran ein Name sich später messen lassen muss

  • Aussprache: Muss er dauerhaft buchstabiert werden?
  • Schreibweise: Sonderzeichen bereiten in Formularen Probleme
  • Zusammen mit dem Nachnamen laut aussprechen - Reime und Doppeldeutigkeiten fallen erst dann auf
  • Abkürzungen und Spitznamen, die daraus entstehen werden
  • Initialen, die eine unglückliche Buchstabenfolge ergeben

Namen, die in einem Jahrgang stark gehäuft vorkommen, verraten später das Alter - für manche Eltern ein Argument, für andere keins. Die jährlichen Auswertungen der Gesellschaft für deutsche Sprache und der Standesämter zeigen die Verteilung.

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Häufige Fragen

Wie viele Vornamen darf ein Kind haben?

Mehrere sind zulässig. Einer wird als Rufname bestimmt und im Alltag verwendet.

Kann das Standesamt einen Namen ablehnen?

Ja, wenn er nicht als Vorname erkennbar ist oder dem Wohl des Kindes schadet. Vorab lässt sich das klären.

Bis wann muss der Vorname feststehen?

Die Geburt ist binnen einer Woche anzumelden, der Vorname kann innerhalb eines Monats nachgereicht werden.