Heller Gruppenraum: Kinder bauen mit einer Erzieherin auf einem runden Teppich mit Holzklötzen

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Was ein Platz kostet, worauf Sie Anspruch haben und wie die Eingewöhnung läuft.

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Kindergarten, Kita, Krippe: was die Begriffe bedeuten

Im Alltag werden die Wörter durcheinander verwendet, gemeint ist meist dasselbe. Genau genommen bezeichnen sie unterschiedliche Formen der Kindertagesbetreuung:

BegriffAlterWas gemeint ist
Kinderkrippe etwa ab 4 Monaten bis 3 Jahre Betreuung der Jüngsten in kleinen Gruppen
Kindergarten 3 Jahre bis zur Einschulung die klassische Form, oft mit Vorschulangebot im letzten Jahr
Kindertagesstätte (Kita) je nach Haus ab wenigen Monaten Oberbegriff, häufig Krippe und Kindergarten unter einem Dach
Kindertagespflege ab wenigen Monaten Tagesmutter oder Tagesvater, sehr kleine Gruppe
Hort Schulkinder Betreuung vor und nach dem Unterricht

Wer einen Platz sucht, sollte deshalb nicht nach dem Namen gehen, sondern nach dem Angebot: Welches Alter wird aufgenommen, welche Zeiten gelten, welches Konzept wird verfolgt? Die Unterschiede zwischen den Trägerformen erklärt der Beitrag private und freie Kindergärten.

Drei Kinder bauen mit Holzklötzen an einem Tisch, eine Erzieherin sitzt dabei

Was der Kindergarten leistet

Der Kindergarten gilt als erste Stufe des Bildungssystems, auch wenn sein Besuch freiwillig ist. Sein Auftrag umfasst nach dem Achten Sozialgesetzbuch Erziehung, Bildung und Betreuung; jedes Bundesland führt dazu einen eigenen Bildungsplan.

Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, Lesen, Schreiben oder Rechnen vorwegzunehmen - das geschieht früh genug in der Schule. Gefördert werden die Grundlagen, auf denen der Unterricht später aufbaut: soziale Kompetenzen, Sprache, Bewegung, Konzentration und Selbstständigkeit. Welche Fähigkeiten das im Einzelnen sind, beschreibt der Beitrag Basiskompetenzen bei Kindern, das letzte Jahr vor der Einschulung der Beitrag Vorschule im Kindergarten.

Woher die Daten stammen

Das Verzeichnis führt Name, Adresse und - soweit bekannt - den Träger jeder Einrichtung. Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Bewertungen werden bewusst nicht erhoben. Die Angaben stammen aus mehreren Quellen, darunter OpenStreetMap sowie Meldungen von Einrichtungen und Eltern.

Vollständigkeit können wir nicht zusichern; die verbindliche Übersicht aller Einrichtungen führt das Jugendamt vor Ort. Fehlt eine Kita oder stimmt eine Angabe nicht, freuen wir uns über einen Hinweis.


Die unterschiedlichen Ansätze der Kindergärten

Kindergarten ist nicht gleich Kindergarten: Alle widmen sich der frühkindlichen Förderung, verfolgen dabei aber zum Teil sehr unterschiedliche Ansätze. Das beginnt beim Träger und reicht bis zum pädagogischen Konzept.

Offener KindergartenAlle Räume offenDer offene Kindergarten gewährt den Kindern Zugang zu allen Räumen. Jeder Raum bietet andere Möglichkeiten, so dass die Kinder ihren Interessen folgen und sich in Themenräumen ausleben können - eine große Entscheidungsfreiheit, die der persönlichen Entwicklung zugutekommen soll.Mehr erfahren → WaldkindergartenJeden Tag draußenDas Konzept stammt ursprünglich aus Skandinavien und hat sich hierzulande längst etabliert. Auf ein festes Gebäude wird verzichtet, sämtliche Aktivitäten finden im Freien statt. Gewöhnliches Spielzeug braucht es nicht - in der Natur findet sich alles zum Spielen.Mehr erfahren → Montessori-Kindergarten„Hilf mir, es selbst zu tun"Die Montessoripädagogik betrachtet jedes Kind als „Baumeister seines Selbst" und lässt ihm viele Freiheiten zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Eigens entwickeltes Material lädt zum selbstständigen Ausprobieren ein.Mehr erfahren → WaldorfkindergartenRhythmus und VorbildDie Waldorfpädagogik geht auf Rudolf Steiner und sein anthroposophisches Menschenbild zurück. Im Kindergarten lernen die Kinder vor allem durch Nachahmen; ein fester Tages- und Jahresrhythmus und Spielzeug aus Naturmaterialien prägen den Alltag.Mehr erfahren → Kneipp-KindergartenGesund von klein aufKneipp-Kindergärten legen besonderen Wert auf gesundheitsbewusstes Verhalten und folgen den Lehren von Sebastian Kneipp. Wasser, Bewegung, ausgewogene Ernährung, Kräuter und ein geordneter Tagesablauf bilden die fünf Säulen.Mehr erfahren → Spielzeugfreier KindergartenKreativität statt SpielzeugFür einige Wochen, meist rund drei Monate, wird das Spielzeug weggeräumt und es gibt kaum feste Vorgaben. Die anfängliche Langeweile ist gewollt: Die Kinder sollen ihre eigene Kreativität und ihren Einfallsreichtum entdecken - das stärkt die Lebenskompetenz.Mehr erfahren → BauernhofkindergartenTiere, Stall und FeldDer Bauernhofkindergarten bietet eine bäuerliche Umgebung, in der sich die Kinder ausleben und dabei viel über Tiere, Pflanzen und landwirtschaftliche Zusammenhänge lernen.Mehr erfahren →
Weitere KonzepteZuweilen steht auch eine besondere Sprachförderung mit einem mehrsprachigen Konzept im Fokus - spanische, italienische, japanische oder chinesische Kindergärten sind gute Beispiele dafür.Reggio Fröbel Situationsansatz Freinet Pikler Bewegungskindergarten infans Integrativ SprachförderungAlle im Überblick →


Herausforderung Kita-Suche - So finden Sie einen Kindergartenplatz vor Ort

Eltern sitzen mit ihren beiden Kindern auf dem Sofa und suchen am Laptop nach einem KindergartenplatzIn Anbetracht der zum Teil großen konzeptionellen Unterschiede fällt es vielen Eltern nicht leicht, den richtigen Kindergarten zu finden. Der Nachwuchs soll bereits von Anfang an bestmöglich gefördert werden, weshalb der jeweilige pädagogische Ansatz ein wichtiges Kriterium darstellt. Gleichzeitig besteht in Deutschland allerdings ein akuter Mangel an Kita-Plätzen, so dass es sich viele schlichtweg nicht leisten können, besonders wählerisch zu sein. Insbesondere dann, wenn man nach der Familienphase wieder berufstätig werden möchte, ist man als Elternpaar auf eine Betreuung des Nachwuchses angewiesen und sollte sich daher schon frühzeitig der Kita-Suche widmen. Im Zuge dessen erweist sich diese immer wieder aufs Neue als immense Herausforderung. Zum Teil muss man das Kind bereits kurz nach der Geburt anmelden, um es beispielsweise mit drei Jahren in den Kindergarten schicken zu können.

Neben der pädagogischen Ausrichtung ist auch die Wohnortnähe von großer Bedeutung für die Kita-Suche. Dass es mitunter sehr schwer ist, einen Kindergartenplatz zu finden, ist nicht nur frustrierend, sondern kann auch die Existenz der gesamten Familie gefährden. Ist die Betreuung nicht gesichert, können die Eltern nicht wie geplant berufstätig sein, so dass eine Rückkehr in den Job mitunter verhindert wird. Um derart dramatische Situationen zu vermeiden, gibt es in Deutschland mittlerweile einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Die aktuelle Rechtslage sieht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz vor. Dementsprechend dürfte es theoretisch kein Problem sein, einen Kita-Platz vor Ort zu finden. Die Realität sieht aber leider anders aus, denn vielerorts reichen de Plätze nicht aus, um den Rechtsanspruch auch tatsächlich zu erfüllen.


Kindergarten.info - Das Online-Portal in Sachen Kindergarten und Kinderbetreuung

Eltern, Erzieher/innen und auch Kindertagespflegepersonen sind hier auf Kindergarten.info, dem Online-Portal in Sachen Kinderbetreuung, an der richtigen Adresse. Detaillierte Informationen zur Elementarstufe und Kinderbetreuung sind hier ebenso wie Hilfestellungen in Sachen Kita-Suche zu finden. Passende Einrichtungen vor Ort sowie ein ausführlicher Ratgeber machen einen virtuellen Besuch auf Kindergarten.info lohnenswert.

Häufige Fragen

Ab wann hat mein Kind Anspruch auf einen Platz?

Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auf frühkindliche Förderung - erfüllt werden kann er in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege, das entscheidet die Kommune. Ab dem dritten Geburtstag gilt der Anspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung. Mehr dazu unter Ab welchem Alter in den Kindergarten.

Muss mein Kind in den Kindergarten?

Nein, eine Kindergartenpflicht gibt es in Deutschland nicht. Einzelne Länder sehen allerdings verpflichtende Sprachstandserhebungen vor der Einschulung vor.

Wann sollte ich mein Kind anmelden?

Deutlich früher, als die meisten erwarten - in vielen Städten ein Jahr vor dem gewünschten Start. Das Verfahren unterscheidet sich je Kommune: zentrales Online-Portal, Anmeldung in der Einrichtung oder über das Jugendamt. Was Sie brauchen und wonach Plätze vergeben werden, steht unter Anmeldeverfahren im Kindergarten.

Was kostet ein Kindergartenplatz?

Das hängt von Bundesland, Kommune und Träger ab. Die Beiträge richten sich meist nach Einkommen, Betreuungsumfang und Zahl der Geschwisterkinder; einige Länder haben beitragsfreie Jahre eingeführt. Das Essensgeld wird fast überall gesondert berechnet. Einzelheiten stehen unter Kindergarten-Kosten und Essen im Kindergarten.

Braucht mein Kind einen Impfnachweis?

Ja, für Masern. Ohne Nachweis darf eine Kita ein Kind nicht betreuen. Alle weiteren Impfungen bleiben freiwillig.

Wie finde ich Einrichtungen in meinem Ort?

Über die Suche oben oder über die Ortsliste. Erfasst sind Name, Adresse und - soweit bekannt - der Träger. Die verbindliche Übersicht aller Einrichtungen führt das Jugendamt vor Ort.

Wie kommt eine fehlende Kita ins Verzeichnis?

Über einen kurzen Hinweis an uns. Aufgenommen werden Name und Adresse, keine Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Bewertungen.

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Hinter diesem Verzeichnis steht eine kleine Redaktion, keine Behörde und kein Träger. Wir gleichen die Angaben gegen mehrere Quellen ab und lassen eine Angabe lieber weg, als zu raten. Fehlt eine Einrichtung, hat sich eine Nummer geändert oder stimmt etwas nicht? Eine formlose Nachricht genügt - wir bessern nach, kostenlos und ohne Nachweis.

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