Hochgestreckte Kinderhände, mit Fingerfarben bemalt, vor einer grün gestrichenen Holzwand

Kindergarten und Kita finden

62.671 Einrichtungen in 8.493 Orten und Stadtteilen.

Oder direkt: Berlin · Hamburg · München · Köln

So finden Sie einen Platz

  1. Ort wählen

    Ort eingeben und alle Kindergärten, Kitas und Tagespflegestellen in der Nähe sehen.

  2. Vergleichen

    Träger, Betreuungsform und Lage auf der Karte, dazu Telefonnummer und Internetseite.

  3. Anrufen

    Melden Sie sich direkt bei der Einrichtung. Angemeldet wird dort, nicht bei uns.

  4. Nachlesen

    Was ein Platz kostet, worauf Sie Anspruch haben und wie die Eingewöhnung läuft.

Wobei können wir helfen?

Eltern stehen mit ihrem Kleinkind vor dem Eingang einer Kita

Ich suche einen Platz

Einrichtungen vor Ort finden, Anmeldung vorbereiten, Fristen kennen.

Eine Mutter sitzt ruhig am Boden, ihr Kleinkind spielt daneben mit Holzbausteinen

Mein Kind startet bald

Eingewöhnung, erste Wochen und was in die Tasche gehört.

Erzieherin notiert Beobachtungen auf einem Klemmbrett, im Hintergrund spielen Kinder

Ich arbeite in der Kita

Fachliches für Erzieherinnen, Erzieher und alle in Ausbildung.

Einrichtungen nach Ort

Wohnstrasse mit einer Kindertagesstätte, davor ein Spielgerüst hinter einer Hecke

Kindergarten, Kita, Krippe: was die Begriffe bedeuten

Im Alltag werden die Wörter durcheinander verwendet, gemeint ist meist dasselbe. Genau genommen bezeichnen sie unterschiedliche Formen der Kindertagesbetreuung:

BegriffAlterWas gemeint ist
Kinderkrippe etwa ab 4 Monaten bis 3 Jahre Betreuung der Jüngsten in kleinen Gruppen
Kindergarten 3 Jahre bis zur Einschulung die klassische Form, oft mit Vorschulangebot im letzten Jahr
Kindertagesstätte (Kita) je nach Haus ab wenigen Monaten Oberbegriff, häufig Krippe und Kindergarten unter einem Dach
Kindertagespflege ab wenigen Monaten Tagesmutter oder Tagesvater, sehr kleine Gruppe
Hort Schulkinder Betreuung vor und nach dem Unterricht

Wer einen Platz sucht, sollte deshalb nicht nach dem Namen gehen, sondern nach dem Angebot: Welches Alter wird aufgenommen, welche Zeiten gelten, welches Konzept wird verfolgt? Die Unterschiede zwischen den Trägerformen erklärt der Beitrag private und freie Kindergärten.

Drei Kinder bauen mit Holzklötzen an einem Tisch, eine Erzieherin sitzt dabei

Was der Kindergarten leistet

Der Kindergarten gilt als erste Stufe des Bildungssystems, auch wenn sein Besuch freiwillig ist. Sein Auftrag umfasst nach dem Achten Sozialgesetzbuch Erziehung, Bildung und Betreuung; jedes Bundesland führt dazu einen eigenen Bildungsplan.

Es geht dabei ausdrücklich nicht darum, Lesen, Schreiben oder Rechnen vorwegzunehmen - das geschieht früh genug in der Schule. Gefördert werden die Grundlagen, auf denen der Unterricht später aufbaut: soziale Kompetenzen, Sprache, Bewegung, Konzentration und Selbstständigkeit. Welche Fähigkeiten das im Einzelnen sind, beschreibt der Beitrag Basiskompetenzen bei Kindern, das letzte Jahr vor der Einschulung der Beitrag Vorschule im Kindergarten.

Woher die Daten stammen

Das Verzeichnis führt Name, Adresse und - soweit bekannt - den Träger jeder Einrichtung. Telefonnummern, E-Mail-Adressen und Bewertungen werden bewusst nicht erhoben. Die Angaben stammen aus mehreren Quellen, darunter OpenStreetMap sowie Meldungen von Einrichtungen und Eltern.

Vollständigkeit können wir nicht zusichern; die verbindliche Übersicht aller Einrichtungen führt das Jugendamt vor Ort. Fehlt eine Kita oder stimmt eine Angabe nicht, freuen wir uns über einen Hinweis.


Die unterschiedlichen Ansätze der Kindergärten

Dass Kindergarten nicht gleich Kindergarten ist, zeigt sich recht schnell, denn obgleich sich alle Kindergärten der frühkindlichen Förderung im Elementarbereich widmen, verfolgen sie zum Teil sehr unterschiedliche Ansätze. Zunächst ist dabei festzuhalten, dass sich eine Kindertagesstätte in staatlicher, kirchlicher oder auch privater Trägerschaft befinden kann. Darüber hinaus zeigen sich Differenzen ebenfalls durch verschiedene pädagogische Ansätze. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang unter anderem die folgenden Kindergarten-Konzepte:

  • Offener Kindergarten
    Der offene Kindergarten gewährt den Kindern Zugang zu allen Räumen und bietet diesen absolute Bewegungsfreiheit innerhalb der Kindertagesstätte. Jeder Raum bietet dabei andere Möglichkeiten, so dass die Kinder ihren Interessen folgen und sich in Themenräumen ausleben können. Unterschiedlichste Beschäftigungsmöglichkeiten stehen im Innen- und Außenbereich zur Verfügung und können individuell genutzt werden. Der offene Kindergarten bietet den Kindern somit eine große Entscheidungsfreiheit, die der persönlichen Entwicklung zugutekommen soll.
  • Spielzeugfreier Kindergarten
    Spielzeug ist im Leben von Kindern allgegenwärtig und nicht selten die Basis zum Spielen. In spielzeugfreien Kindergärten wird dies jedoch abgelehnt, denn zumindest zeitweise gibt es hier keinerlei Spielzeug und auch keine festen Strukturen. Zunächst kann sich dann eine gewisse Langeweile einstellen, doch der spielzeugfreie Kindergarten zielt genau darauf ab und will die Lebenskompetenz der Kinder fördern, indem er auf äußere Reize verzichtet und stattdessen auf die Kreativität und den Einfallsreichtum der Kinder setzt.
  • Waldkindergarten
    Das Konzept des Waldkindergartens stammt ursprünglich aus Skandinavien, hat sich aber auch hierzulande längst etabliert. Dabei wird auf ein festes Gebäude verzichtet, denn sämtliche Aktivitäten finden im Freien statt. Die Kinder werden so an die Natur herangeführt und erleben tagtäglich Abenteuer. Gewöhnliches Spielzeug wird dazu nicht gebraucht, denn stattdessen findet man in der Natur alles, was man zum Spielen braucht.
  • Waldorfkindergarten
    Die durch Rudolf Steiner begründete Waldorfpädagogik wird ebenfalls in einigen Kindergärten praktiziert. Waldorfkindergärten zeichnen sich durch die soziale Dreigliederung sowie das anthroposophische Menschenbild aus. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind zentrale Grundsätze, die hier bereits im Elementarbereich Anwendung finden.
  • Kneipp-Kindergarten
    Kneipp-Kindergärten legen in besonderem Maße auf gesundheitsbewusstes Verhalten wert und orientieren sich an den Lehren und Erkenntnissen von Sebastian Kneipp. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung, Kräuter, Wasser, Bewegung sowie Ordnung bilden zentrale Säulen dieses Kindergarten-Konzeptes.
  • Montessori-Kindergarten
    Ein Kindergarten, der auf die Montessoripädagogik setzt, betrachtet jedes Kind gewissermaßen als „Baumeister seines Selbst“ und bietet diesem viele Freiheiten zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. Ein offenes Konzept ist Montessori-Kindergärten ebenso zu eigen wie der Grundsatz „Hilf mir, es selbst zu tun“.
  • Bauernhofkindergarten
    Der Bauernhofkindergarten bietet Kindern im Vorschulalter eine bäuerliche Umgebung, in der sie sich einerseits ausleben können und andererseits viel über Tiere, Pflanzen sowie landwirtschaftliche Zusammenhänge lernen.

Darüber hinaus existieren noch viele weitere Kindergartenkonzepte, die in Deutschland mehr oder weniger weit verbreitet sind. Zuweilen steht auch eine besondere Sprachförderung inklusive eines mehrsprachigen Konzepts im Fokus. Spanische, japanische, italienische oder auch chinesische Kindergärten sind gute Beispiele dafür.


Herausforderung Kita-Suche - So finden Sie einen Kindergartenplatz vor Ort

In Anbetracht der zum Teil großen konzeptionellen Unterschiede fällt es vielen Eltern nicht leicht, den richtigen Kindergarten zu finden. Der Nachwuchs soll bereits von Anfang an bestmöglich gefördert werden, weshalb der jeweilige pädagogische Ansatz ein wichtiges Kriterium darstellt. Gleichzeitig besteht in Deutschland allerdings ein akuter Mangel an Kita-Plätzen, so dass es sich viele schlichtweg nicht leisten können, besonders wählerisch zu sein. Insbesondere dann, wenn man nach der Familienphase wieder berufstätig werden möchte, ist man als Elternpaar auf eine Betreuung des Nachwuchses angewiesen und sollte sich daher schon frühzeitig der Kita-Suche widmen. Im Zuge dessen erweist sich diese immer wieder aufs Neue als immense Herausforderung. Zum Teil muss man das Kind bereits kurz nach der Geburt anmelden, um es beispielsweise mit drei Jahren in den Kindergarten schicken zu können.

Neben der pädagogischen Ausrichtung ist auch die Wohnortnähe von großer Bedeutung für die Kita-Suche. Dass es mitunter sehr schwer ist, einen Kindergartenplatz zu finden, ist nicht nur frustrierend, sondern kann auch die Existenz der gesamten Familie gefährden. Ist die Betreuung nicht gesichert, können die Eltern nicht wie geplant berufstätig sein, so dass eine Rückkehr in den Job mitunter verhindert wird. Um derart dramatische Situationen zu vermeiden, gibt es in Deutschland mittlerweile einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Die aktuelle Rechtslage sieht für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zur Einschulung einen Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz vor. Dementsprechend dürfte es theoretisch kein Problem sein, einen Kita-Platz vor Ort zu finden. Die Realität sieht aber leider anders aus, denn vielerorts reichen de Plätze nicht aus, um den Rechtsanspruch auch tatsächlich zu erfüllen.


Kindergarten.info - Das Online-Portal in Sachen Kindergarten und Kinderbetreuung

Eltern, Erzieher/innen und auch Kindertagespflegepersonen sind hier auf Kindergarten.info, dem Online-Portal in Sachen Kinderbetreuung, an der richtigen Adresse. Detaillierte Informationen zur Elementarstufe und Kinderbetreuung sind hier ebenso wie Hilfestellungen in Sachen Kita-Suche zu finden. Passende Einrichtungen vor Ort sowie ein ausführlicher Ratgeber machen einen virtuellen Besuch auf Kindergarten.info lohnenswert.

Häufige Fragen

Ab wann hat mein Kind Anspruch auf einen Platz?

Ab dem vollendeten ersten Lebensjahr auf frühkindliche Förderung - erfüllt werden kann er in einer Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege, das entscheidet die Kommune. Ab dem dritten Geburtstag gilt der Anspruch auf einen Platz in einer Tageseinrichtung. Mehr dazu unter Ab welchem Alter in den Kindergarten.

Muss mein Kind in den Kindergarten?

Nein, eine Kindergartenpflicht gibt es in Deutschland nicht. Einzelne Länder sehen allerdings verpflichtende Sprachstandserhebungen vor der Einschulung vor.

Wann sollte ich mein Kind anmelden?

Deutlich früher, als die meisten erwarten - in vielen Städten ein Jahr vor dem gewünschten Start. Das Verfahren unterscheidet sich je Kommune: zentrales Online-Portal, Anmeldung in der Einrichtung oder über das Jugendamt. Was Sie brauchen und wonach Plätze vergeben werden, steht unter Anmeldeverfahren im Kindergarten.

Was kostet ein Kindergartenplatz?

Das hängt von Bundesland, Kommune und Träger ab. Die Beiträge richten sich meist nach Einkommen, Betreuungsumfang und Zahl der Geschwisterkinder; einige Länder haben beitragsfreie Jahre eingeführt. Das Essensgeld wird fast überall gesondert berechnet. Einzelheiten stehen unter Kindergarten-Kosten und Essen im Kindergarten.

Braucht mein Kind einen Impfnachweis?

Ja, für Masern. Ohne Nachweis darf eine Kita ein Kind nicht betreuen. Alle weiteren Impfungen bleiben freiwillig.

Wie finde ich Einrichtungen in meinem Ort?

Über die Suche oben oder über die Ortsliste. Erfasst sind Name, Adresse und - soweit bekannt - der Träger. Die verbindliche Übersicht aller Einrichtungen führt das Jugendamt vor Ort.

Wie kommt eine fehlende Kita ins Verzeichnis?

Über einen kurzen Hinweis an uns. Aufgenommen werden Name und Adresse, keine Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Bewertungen.

Von Hand gepflegt

Hinter diesem Verzeichnis steht eine kleine Redaktion, keine Behörde und kein Träger. Wir gleichen die Angaben gegen mehrere Quellen ab und lassen eine Angabe lieber weg, als zu raten. Fehlt eine Einrichtung, hat sich eine Nummer geändert oder stimmt etwas nicht? Eine formlose Nachricht genügt - wir bessern nach, kostenlos und ohne Nachweis.

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