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Bauernhofkindergarten

Kinder, die einen Bauernhofkindergarten besuchen, verbringen ihren Kindergartenalltag auf einem Bauernhof und haben so intensiven Kontakt zu Tieren und zur Natur. In Anbetracht der Tatsache, dass Urlaub auf dem Bauernhof für viele Familien als perfekte Ferienzeit gilt, liegt es nahe, den Nachwuchs in einen Bauernhofkindergarten zu schicken.

Eltern, die einen Platz in einem Bauernhofkindergarten für ihren Nachwuchs suchen, sollten wissen, worauf sie sich damit einlassen. Außerdem darf man nicht vergessen, dass derartige Einrichtungen relativ selten sind. Da vielerorts ohnehin Kindergartenplätze fehlen, kann es sehr schwierig sein, das Kind in einem Bauernhofkindergarten unterzubringen. Zunächst erfahren Interessierte hier viel Wissenswertes und können so ergründen, ob sie sich um einen entsprechenden Kita-Platz bemühen wollen oder nicht.

Das macht einen Bauernhofkindergarten aus

Kennzeichnend für einen Bauernhofkindergarten ist, dass es sich um eine Kita im direkten Umfeld eines Bauernhofs handelt. Die Kinder haben so direkten Kontakt zur Landwirtschaft und verbringen die Zeit größtenteils draußen. Die landwirtschaftlichen Prozesse sind hier allgegenwärtig und führen den Kindern vor Augen, woher ihre Nahrung kommt. Zudem findet regelmäßiger Kontakt zu Tieren statt, was ebenfalls eine große Bereicherung darstellt.

Da viele kleine Bauernhöfe aufgrund der Industrialisierung der Landwirtschaft keine Chance mehr haben, kommt es mittlerweile auch vor, dass sich die Betriebe umstellen und beispielsweise zu Bauernhofkindergärten werden. Der Bauernhof ist dann kein landwirtschaftlicher Betrieb mehr im eigentlichen Sinne, sondern macht es sich zur Aufgabe, Kindern die traditionelle Landwirtschaft näherzubringen. Entsprechende pädagogische Konzepte werden von erfahrenen Erzieherinnen und Erziehern umgesetzt.

Im Bauernhofkindergarten haben die Kinder Anteil an den ökologischen Abläufen und können beispielsweise bei der Versorgung der Tiere, bei der Ernte oder auch beim Kochen helfen. Dabei sind sie größtenteils in der Natur und können die Welt spielerisch und aktiv entdecken.

Wer profitiert besonders vom Besuch eines Bauernhofkindergartens?

Ein Bauernhofkindergarten ist grundsätzlich für alle Kinder ein idealer Ort. Sie können draußen sein, sich austoben und lernen nebenbei viel über die Natur und die Landwirtschaft. Auch hauswirtschaftliche Belange werden thematisiert, sodass die Kinder viel für ihr gesamtes Leben mitnehmen.

Kinder aus der Stadt, denen die Landwirtschaft bislang fremd war, profitieren hier in besonderem Maße. Zudem sollten die lieben Kleinen Tiere lieben und keine Allergien haben.

Welche Alternativen gibt es zu einem Bauernhofkindergarten?

Dass Plätze in Bauernhofkindergärten schwer zu bekommen sind, ist leider Tatsache. Einerseits gibt es nur wenige solcher Einrichtungen und andererseits ist die Nachfrage enorm hoch. Kita-Plätze sind ohnehin vielerorts Mangelware, weshalb Eltern häufig froh sein können, eine Betreuung zu bekommen. Auf einen Platz in einem Bauernhofkindergarten können sie somit erst recht nicht bestehen.

Eltern, die großen Wert auf Naturverbundenheit legen und entsprechende pädagogische Konzepte bevorzugen, können sich aber um einen Platz in einem Waldkindergarten bemühen. Zudem gibt es auch in klassischen Kindergärten teilweise Waldgruppen. Dabei kann es sich um interessante Alternativen zum überaus seltenen Bauernhofkindergarten handeln.