Kostenloser Kurs für Eltern

Trotzphase und Geschwisterstreit

Wutanfälle verstehen, ruhig begleiten, vorbeugen und Geschwisterstreit fair lösen.

4 Lektionenca. 20 Minutenkostenlosohne Anmeldung

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Lektion 1 Warum Kinder wüten

Ziel dieser Lektion: Sie verstehen, was in Ihrem Kind passiert, und nehmen Wutanfälle weniger persönlich.

Zwischen etwa 18 Monaten und vier Jahren entdecken Kinder ihren eigenen Willen. Den Teil des Gehirns, der Gefühle bremst, haben sie aber noch nicht. Trifft der Wille auf ein Nein, wird Frust sofort zum Sturm. Müdigkeit, Hunger und Übergänge machen es schlimmer. Fachleute sprechen deshalb von der Autonomiephase. Sie ist ein Zeichen gesunder Entwicklung.

Warum haben Zweijährige so heftige Wutanfälle?

Kinder können ihre Gefühle in diesem Alter noch nicht steuern. Mit Absicht oder Trotz gegen die Eltern hat das nichts zu tun.

Lektion 2 Was im Wutanfall hilft

Ziel dieser Lektion: Sie wissen, was Sie im Moment selbst tun können.

  1. Ruhig bleiben, da bleiben: Ihr Kind braucht jetzt Ihre Ruhe, keine Erklärung.
  2. Gefühl benennen: „Du bist richtig wütend, weil wir gehen müssen.“
  3. Sicherheit geben: Gefährliches wegräumen, notfalls hinaustragen. Nicht diskutieren.
  4. Grenze halten, wenn sie wichtig ist, aber liebevoll.
  5. Danach trösten: „Das war schwer. Jetzt ist es vorbei.“

Mitten im Wutanfall: Hilft es, dem Kind zu erklären, warum es keine Süßigkeit gibt?

Im Sturm kommt Erklärung nicht an. Nähe und Ruhe helfen, Gespräche später.

Lektion 3 Vorbeugen im Alltag

Ziel dieser Lektion: Sie vermeiden viele Wutanfälle, bevor sie entstehen.

Welche Formulierung beugt einem Machtkampf am besten vor?

Eine echte Wahl lässt dem Kind Selbstbestimmung, und das Ziel (Schuhe an) bleibt.

Lektion 4 Wenn Geschwister streiten

Ziel dieser Lektion: Sie begleiten Geschwisterstreit fair, ohne Schiedsrichter zu sein.

  • Streit ist Übung: Geschwister lernen hier Verhandeln, Teilen und Versöhnen.
  • Eingreifen, wenn jemand verletzt wird oder ein Kind deutlich unterlegen ist.
  • Beide anhören, nicht nach dem „Schuldigen“ suchen: „Ihr wollt beide das Auto. Was machen wir?“
  • Nicht vergleichen: „Deine Schwester kann das schon“ verletzt.
  • Exklusivzeit: Jedes Kind bekommt regelmäßig Zeit nur mit Mama oder Papa.

Hilfe holen, wenn Wutanfälle sehr häufig und lang sind, ein Kind sich oder andere verletzt oder Sie selbst nicht mehr ruhig bleiben können. Erziehungsberatung ist kostenlos. Mehr unter Trotzphase und Familienhilfe.

Zwei Geschwister streiten um ein Spielzeug. Was hilft auf Dauer?

Wer gemeinsam Lösungen findet, lernt verhandeln. Parteinahme schürt Eifersucht.

Geschafft! Unten gibt es Unseren Plan für stürmische Momente zum Ausdrucken.

Stand: Oktober 2026. Der Kurs ersetzt keine Beratung durch Jugendamt, Kita oder Ärztin. Alle Kurse