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Mutter-Tochter-Beziehung: Wissenswertes zur Beziehung zwischen Müttern und ihren Töchtern

Die Mutter-Tochter-Beziehung gehört zu den wichtigsten Beziehungen im Leben und verdient daher besondere Wertschätzung. Darüber hinaus steckt in einer harmonischen Mutter-Tochter-Beziehung viel Arbeit, denn diese innige Verbindung zwischen Müttern und Töchtern braucht mehr als bedingungslose Liebe. Im Laufe der Zeit wandelt sich das Verhältnis immer wieder und wird mal stärker und mal schwächer.

Hier erfahren Interessierte Wissenswertes zur Mutter-Tochter-Beziehung und erhalten zudem ein paar wertvolle Tipps zur Stärkung der Bindung.

Darum ist eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung so wichtig

Dass eine gute Beziehung zwischen Müttern und Töchtern wichtig ist, erscheint zunächst als Selbstverständlichkeit, die nicht weiter hinterfragt wird. Mütter und auch Töchter sollten dennoch zu gegebener Zeit der Frage nachgehen, warum eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung so viel Bedeutung hat.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die Mutter eine der engsten Bezugspersonen für ihre Kinder ist, schließlich hat sie diese geboren. Für Töchter sind die Mütter zudem aufgrund des gleichen Geschlechts wichtige Vorbilder, die sie in besonderem Maße prägen.

Die Entwicklung der Mutter-Tochter-Beziehung

Nach der Geburt sowie in den ersten Jahren haben Mütter und Töchter eine intensive und innige Beziehung. Im Laufe der Zeit verändert sich diese aber. Davor sollten Mütter keine Angst haben, denn es ist vollkommen normal, dass Kinder eine eigenständige Persönlichkeit entwickeln und aufbegehren. Im Kindergartenalter sowie im Zuge der Pubertät wird dies besonders deutlich.

Mädchen rebellieren teilweise regelrecht gegen ihre Mütter und wollen sich strikt abgrenzen. Zugleich ist die Mutter eine wichtige Identifikationsfigur für sie.

Heranwachsende Mädchen befinden sich somit in einem Wechselbad der Gefühle, denn einerseits brauchen sie ihre Mütter, andererseits wollen sie ihre eigenen Wege gehen. Dass die Mutter-Tochter-Beziehung zwischenzeitlich kompliziert und schwierig sein kann, liegt somit in der Natur der Sache.

Die intakte Mutter-Tochter-Beziehung zwischen Freiraum und Liebe

Eine intakte Mutter-Tochter-Beziehung verläuft im Zuge der Jahre längst nicht immer harmonisch. Harmonie ist aber ohnehin nicht das Maß aller Dinge. Stattdessen geht es um ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Liebe und Freiraum.

Mütter bringen ihren Kindern bedingungslose Liebe entgegen, sollten aber auch Grenzen aufzeigen und Freiräume geben. Nur so ergibt sich eine Balance, die als Basis für eine gesunde Mutter-Tochter-Beziehung dienen kann.

Als Mutter sollte man seiner Tochter stets signalisieren, dass man sie liebt und für sie da ist. Gleichzeitig sollte man sie nicht mit Liebe erdrücken und ihr Gelegenheit zur Entfaltung ihrer individuellen Persönlichkeit geben. So kann aus einem Mädchen eine selbstbewusste Frau werden, die ihr Leben meistert.

Konsequenzen einer ungesunden Mutter-Tochter-Beziehung

Eine gestörte Mutter-Tochter-Beziehung kann einerseits die Harmonie innerhalb der Familie beeinträchtigen und andererseits die Persönlichkeit der Tochter für das gesamte Leben beeinflussen.

Mütter, die keine Liebe zeigen können, erzeugen in ihren Töchtern zuweilen Unsicherheit. Permanente Kritik an der Tochter durch die Mutter kann zudem zu einem geringen Selbstwertgefühl führen. Unbewusst und oftmals ungewollt folgen Töchter vielfach dem Vorbild ihrer Mutter und übernehmen daher Probleme ihrer Mutter im eigenen Leben. Um dies zu verhindern, bedarf es einer Aufarbeitung der Mutter-Tochter-Beziehung.

5 Tipps zur Stärkung der Mutter-Tochter-Beziehung

Mütter von Töchtern sollten sich immer wieder vor Augen führen, dass sie ihren Nachwuchs fürs Leben prägen. Daher bereitet ihnen ein schwieriges Verhältnis zum Kind großen Kummer. Dieses belastet beide Seiten gleichermaßen, weshalb es wichtig ist, sich um eine gute Beziehung zu bemühen.

Im Folgenden gibt es fünf Tipps, die dabei helfen sollen:

  • Mütter müssen selbstverständlich Verantwortung übernehmen, dürfen diese aber nicht mit permanenter Kontrolle verwechseln!
  • Als Mutter muss man die Tochter als eigenständige Persönlichkeit wahrnehmen und ihr ihre Individualität zugestehen!
  • Beispielsweise während der Pubertät sollten Mütter die Konflikte nicht persönlich nehmen und sich etwas zurücknehmen.
  • Mütter sollten ihre Töchter einerseits unterstützen, sich andererseits aber nicht zu sehr einmischen, da dies enormes Konfliktpotenzial birgt!
  • Als Mutter sollte man sich als zuverlässige Ratgeberin positionieren und immer für den Nachwuchs da sein!

Wie wichtig ist die Mutter für ihre Tochter?

Die Mutter ist für jedes Kind eine zentrale Bezugsperson. Nicht nur während der Kindheit, sondern ein Leben lang verbindet Mütter und Töchter ein besonders enges Band.

Das liegt unter anderem auch daran, dass sich Mädchen und Frauen unweigerlich mit ihren Müttern identifizieren. Die Mutter dient stets als Vorbild und prägt die Persönlichkeit ihrer Tochter.

Wie unterscheidet sich die Mutter-Tochter-Beziehung von der Mutter-Sohn-Beziehung?

Grundsätzlich besteht zwischen Müttern und ihren Kindern ein enges Band, unabhängig vom Geschlecht. Trotzdem unterscheidet sich die Mutter-Tochter-Beziehung von der Mutter-Sohn-Beziehung.

Die Geschlechtsidentifikation ist dafür maßgeblich verantwortlich. So eifern Töchter ihren Müttern einerseits nach, begehren andererseits aber auch auf.

Achtung! Tipp aus der Redaktion

Wenn es um die Mutter-Tochter-Beziehung geht, kommt es auf viele Dinge an. Mütter tragen viel Verantwortung und müssen dieser gerecht werden, während sie selbst ebenfalls mit ihren Emotionen zu kämpfen haben.

Ein guter Tipp kann daher sehr wertvoll sein und positiven Einfluss nehmen. Im Folgenden gibt es einen Tipp aus unserer Redaktion.

Lesen Sie Fachliteratur zur Mutter-Tochter-Beziehung!

Wenn es um die Entwicklung einer gesunden Mutter-Tochter-Beziehung geht, verlassen sich viele Frauen auf ihre Intuition und handeln aus dem Bauch heraus.

Spätestens wenn Probleme auftreten, kann es allerdings sinnvoll sein, das eigene Verhalten zu hinterfragen und sich mit den Phasen des Heranwachsens zu befassen. Hier können Ratgeber zur Mutter-Tochter-Beziehung sehr hilfreich sein. Es schadet also nicht, entsprechende Fachliteratur zu lesen.